Die Ausgangslage
Kaufpreisabsicherung – Wer so fragt, hat oft schon mit dem Steuerberater gesprochen und wartet auf jemanden, der die nächsten Schritte sortiert. Wenn Mandanten mit „Kaufpreisabsicherung“ kommen, fehlt meist nicht der Wille – sondern ein 13-Wochen-Liquiditätsplan, den auch die Bank liest.
So sehe ich das
Stundungen sind kein Gegenbeweis – sie können sogar ein Indiz sein. Ohne Lagebild in zehn Werktagen wird jede Lösung zum Raten – und das gefährdet Fristen nach § 15a InsO.
Was ich konkret tun würde
Gläubiger werden nicht alle gleich behandelt – aber alle gleich respektvoll angeschrieben.. Dann baue ich mit dem GF einen Liquiditätsplan, den auch der Steuerberater nicht wegwischt.. Ich setze einen wöchentlichen Abgleich mit GF und Bank – 20 Minuten, schriftlich..
Parallel klären wir, ob Zahlungsunfähigkeit, Sanierung oder Insolvenzantrag der realistischste Pfad ist.
Wo es hakt
Zu lange warten und zu früh unterschreiben – beides teuer. Wer Haftung eindämmen will, dokumentiert jeden Schritt.
Davon rate ich ab
Warten auf den Wunder-Erwerber. Parallel keine Zahlen aufbauen. Das Kombination kostet Monate.